Juristisches Forum Dr. Jacoby Dr. Maurer
- Klausurenkurs 1. Staatsexamen Zivilrecht -
Klausurenkurs 1. Staatsexamen, Zivilrecht
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Klausurenkurs 1. Staatsexamen, Zivilrecht

Zur gründlichen Vorbereitung auf das erste Staatsexamen gehört auch eine intensive Praxis im Klausurenschreiben. Hierfür biete ich während des Semesters einen Klausurenkurs mit Korrektur an, der unabhängig vom systematischen Kurs ist. Der Klausurenkurs findet wöchentlich (zwei akademische Stunden) unmittelbar im Anschluss an die Dienstagssitzung des systematischen Kurses statt, so dass es auch möglich ist, beide Kurse im selben Semester zu belegen.

Die Termine für die Kurse finden Sie hier
  • Das Ziel des Kurses ist es, die Technik zu erlernen, eine juristische Klausur mit – teilweise – unbekannten Problemen sachgerecht zu lösen. Es kommt in einer Klausur im ersten Staatsexamen nicht darauf an, wissenschaftlich fundierte Referate über Streitstände auszubreiten. Entscheidend ist vielmehr, die relevanten Rechtsfragen in einem logischen Aufbau präzise zu formulieren, die rechtstechnischen Grundlagen für die Beantwortung dieser Fragen darzustellen und anschließend auf den konkreten Sachverhalt anzuwenden.

    Vielen Studenten gelingt es trotz ausreichender Kenntnisse nicht, erfolgreiche Klausuren zu schreiben. In aller Regel scheitern sie daran, dass sie ihre Klausuren erstens nicht stringent gliedern, die Darstellung also ungeordnet und unsystematisch ist, zweitens falsche oder gar keine Schwerpunkte setzen und drittens ihr sprachlicher Ausdruck „unjuristisch“ ist.

    Mein Klausurenkurs zeigt Ihnen, wie Sie mit einiger Übung diese Grundfehler vermeiden können. Sie werden lernen, nachvollziehbar zu gliedern, unbekannte Probleme zu formulieren, aus dem Gesetz heraus jedenfalls vertretbar zu lösen und schließlich in einen gekonnten juristischen Text zu gießen. Dadurch wird die Angst vor einer zivilrechtlichen Klausur schwinden!

    Natürlich soll der Klausurenkurs auch eine ganze Reihe materiell- und prozessrechtlicher Fragstellungen behandeln, um das präsente Wissen zu erweitern. Die Klausuren werden deshalb unterschiedliche verfahrensrechtliche Aufbaumöglichkeiten (Gutachten, Urteil, Anwaltsklausur etc.) darstellen. Manchmal sind Fragen der Rechtsgestaltung zu bearbeiten.
     
  • Sie erhalten jeden Dienstag eine Zivilrechtsklausur auf Examensniveau. Jede Klausur enthält deshalb aus den unterschiedlichen Rechtsgebieten des Zivilrechts materiellrechtliche und prozessuale Probleme, die Sie aus dem akademischen Unterricht teilweise kennen werden, teilweise aber auch noch nie gehört haben. Gerade unbekannte Probleme zu entdecken und damit umzugehen, muss man lernen!

    Sie haben Gelegenheit, die Klausur bis zum nächsten Dienstag zu lösen, an dem wir sie im Kurs dann auch besprechen; auf diese Weise ist gewährleistet, dass Sie sich noch genau an das erinnern, was Sie sich beim Lösen der Klausur überlegt haben. Ich lege bei der Besprechung großen Wert darauf, auf die Dinge einzugehen, die beim Klausurenschreiben Probleme gemacht haben; wir wollen deshalb nicht nur eine materiellrechtlich korrekte Lösung erarbeiten, sondern insbesondere aufzeigen, wie man sich in einer Situation verhalten muss, bei der man das Problem und den Lösungsweg nicht kennt.

    Die Korrektur der Klausuren erfolgt dann bis zum darauf folgenden Dienstag. Bei der Korrektur werde ich Ihnen besonders Fehler in der Art der Darstellung, im Aufbau, bei der Schwerpunktsetzung und der juristischen Argumentationstechnik aufzuzeigen.

    Mit der Rückgabe der korrigierten Klausur erhalten Sie einen ausführlichen Lösungsvorschlag. Dieser Lösungsvorschlag unterscheidet sich deutlich von den etwa in Ausbildungszeitschriften veröffentlichten Klausurabhandlungen: Ich stelle nämlich keine wissenschaftlichen – für eine Klausurlösung gänzlich unrealistischen - Ausführungen dar, sondern einen Lösungsvorschlag, der sich an dem orientiert, was tatsächlich in einer fünfstündigen Klausur zu bewältigen gewesen wäre. In den Fußnoten finden Sie außerdem Hinweise zur „Klausurtaktik“.

    Wenn ich die Klausur und den Lösungsvorschlag austeile, werden wir noch exemplarisch bestimmte Fehler besprechen, die mir beim Korrigieren der Klausuren aufgefallen sind.

  • Sie sollten jede ausgeteilte Klausur vor der Besprechung entweder schriftlich ausformuliert oder zumindest klausurmäßig gegliedert haben; dann werden Sie lernen, richtige Schwerpunkte zu setzen. Gerade das Gliedern bereitet vielen Studenten Probleme, ist aber für eine erfolgreiche Klausur unverzichtbar. Sie müssen dies also üben!

    Es ist deshalb beim Bearbeiten der Klausuren unbedingt erforderlich, keine Hilfsmittel, etwa Kommentare oder Lehrbücher, zu benützen. Es ist gerade Sinn des Kurses zu üben, ohne diese Hilfsmittel in begrenzter Zeit eine Klausurlösung zu erarbeiten, die allein mit den eigenen Kenntnissen und dem Gesetz auskommt. Andere Hilfsmittel stehen Ihnen im Examen auch nicht zur Verfügung! Dass Ihre Lösung dann häufig nicht dem entspricht, was im Lösungsvorschlag steht, ist selbstverständlich, aber auch gänzlich unschädlich: Sie müssen ja gerade üben, Ihre eigenen Überlegungen und Lösungswege zu verbessern. Dies gelingt Ihnen aber nicht, wenn Sie sich irgendwelcher Hilfsmittel bedienen.

SIE KÖNNEN JEDERZEIT UNANGEMELDET IN DEN LAUFENDEN KURSEN PROBE HÖREN!